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Matriarchales Wirtschaften/Subsistenzproduktion

Februar 27th, 2013 | Posted by karin in Matriarchat - (Kommentare deaktiviert für Matriarchales Wirtschaften/Subsistenzproduktion)

Veronika Bennholdt-Thomsen schreibt in ihrem Buch >Geld oder Leben< auf Seite12: >Bei der Subsistenzproduktion ist das Ziel >Leben<. Bei der Warenproduktion ist das Ziel Geld, das immer mehr Geld >produziert<, oder die Akkumulation des Kapitals. Leben fällt gewissermaßen nur als Nebeneffekt an<

>Leben< als Nebeneffekt, wenn ich diese Worte auf mich wirken lasse, dann läuft mir ein kalter Schauder über den Rücken. Wir leben in einem System, in dem das Leben nur ein Nebeneffekt ist. Noch. Viele haben sich schon daran gemacht, diesen Zustand zu wandeln. Und es werden immer mehr, der Göttin sei Dank.

Singen

Februar 25th, 2013 | Posted by karin in Matriarchat - (0 Comments)

Die Hörbilder am Sonntag waren über Hans Haid ( Gestaltung der Sendung: Christian Brüser). Mich hat am meisten beeindruckt, als er über das Atomkraftwerk Zwentendorf erzählte und wie sie es ,,weggesungen“ haben, wunderbar! Ja, das Singen ist eine ganz heilsame und damit subversive Kraft. Bei mir wirkt am besten das Jodeln. Ginge es nach mir, ich würde nur noch jodeln, beim Gehen, beim Fahrradfahren, beim Kochen, beim Stricken, beim Nähen….http://www.heidiclementi.at/

Manitonquat: Der Weg des Kreises

Februar 25th, 2013 | Posted by karin in Matriarchat - (0 Comments)

Im Kapitel 12 ,,Wieder Weltveränderung“ wird Sitting Bull zitiert:,, Wir wollen uns im Geiste verbinden und schauen, welches Leben wir für unsere Kinder schaffen können.“

Dann, auf Seite 61 erinnert er daran,  ,,dass jede Unterdrückung eine wirtschaftliche Basis hat. Es ist der Kampf um Reichtümer, der letztendlich im politischen Kampf, in Krieg, Armut, Hunger, Kriminalität und der Zerstörung sowohl der Gesellschaft, der Familie und Gemeinschaft als auch der Umwelt endet. Es ist ein Überlebenskampf für den Grossteil der Weltbevölkerung, aber für die winzige Minderheit der Menschen, die Spitzen der Regierung und Industrie, die mehr als 90% der Ressourcen der Erde besitzen und darüber verfügen, ist es einfach Habgier….Die größte Bedrohung der Menschen heute ist vielleicht Größe als solches.

Und weil das so ist, sollten wir vielleicht darüber nachdenken, wenn wir unsere Weltveränderung weiter ausdehnen wollen, wie wir diesen Institutionen unsere Wirtschaftliche Kraft entziehen können. Wenn wir lernen, einfacher und ökonomischer zu leben, werden wir nicht so viel haben, das die Regierung sich nehmen kann, denn unsere Regierungen beziehen ihre Macht aus Steuergeldern. Wenn wir nicht so viel Zeug kaufen, sondern versuchen, selber mehr anzubauen und zu machen, nehmen wir unsere Wirtschaftskraft aus der Großindustrie heraus. Wie man/frau das macht und immer noch einen angenehmen aber einfachen Lebensstil genießt? Wir kommen natürlich in Gemeinschaften zusammen und teilen unser Land, unsere Arbeit, unsere Aufgaben, unsere Talente, unseren Besitz und unsere Liebe…….“

Höllerer See

Februar 19th, 2013 | Posted by karin in Matriarchat - (Kommentare deaktiviert für Höllerer See)

Der Höllerer See war das Juwel meiner Kindheit und Jugend. Im Sommer sowieso und im Winter kamen wir dort zusammen zum Eislaufen und Eisstockschiessen.  Das erste Mal war immer spannend, weil wir testeten, ob das Eis schon trägt. Göttin sei Dank ist nie etwas passiert. Die Brauerei Wildshut schnitt immer riesige Eisblöcke heraus. Mein Vater fuhr sogar mit dem Auto (zwar ein leichtes, ein 2cv) auf das Eis und ich hing an einem Seil auf den Schlittschuhen hinten dran.

Oft dachte ich über seinen (ihren) Namen nach, jetzt schon länger nicht mehr. Und gestern fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen: seit Jahren beschäftige ich mich schon mit der Göttin und erst jetzt fällt mir Holla dazu ein!!! Endlich!!! Wie konnte ich nur so lange so blind sein: Höllerer See – Holla!

Jodeln ist Lebensfreude

Februar 18th, 2013 | Posted by karin in Matriarchat - (0 Comments)

Gestern war ich zum ersten Mal Jodeln, es war irdisch himmlisch genial

Auf der Seite http://www.heidiclementi.at/jodelwerkstatt-wien.7134.html findest du nähere Informationen!

Matriarchale Kunst

Februar 18th, 2013 | Posted by karin in Kunst - (Kommentare deaktiviert für Matriarchale Kunst)

Die Herstellung matriarchaler Kunst ist immer ein Prozess und als solcher eingebettet in den zyklischen Tages/Monats/Jahresablauf einer matriarchalen Gesellschaft. Sie kann nicht isoliert von dieser betrachtet werden. Ich lebe nicht in einer matriarchalen Gesellschaft und kann daher (noch) keine matriarchale Kunst machen.

Hier die Definition von Heide Göttner-Abendroth aus ihrem Buch,,Die tanzende Göttin“: …matriarchale Kunst kennt, gemäß den Prinzipien der matriarchalen Ästhetik, weder die übliche Trennung verschiedener Kunstgattungen noch die Trennung der traditionellen Bereiche ,,Kunst“, ,,Wissenschaft“, ,,Religion“, ,,Ökonomie“, ,,Politik“ noch die Trennung der Sphären ,,Kunst“ und ,,Leben“. All diese Unterscheidungen, Trennungen und Abspaltungen sind typische Kennzeichen patriarchaler Denkweise und Gesellschaftsorganisation.

Dennoch wage ich den Versuch einer Annäherung.

Ich habe die Vision, bald in einer egalitären Gemeinschaft zu leben, in der es Jahreskreis- und Mondrituale geben wird und in der das ,,herrschende“ lineare Weltbild wieder von einem zyklischen abgelöst sein wird. Meine Kunst und ich werden nicht mehr abgespalten und getrennt, sondern ein Teil dieses Kreislaufs sein. Darauf freue ich mich.

 

Göbekli Tepe

Februar 10th, 2013 | Posted by karin in Kunst | Matriarchat - (0 Comments)

war ein matriarchales Heiligtum.